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Rollstuhl von Julian Heppner wird versteigert

Löwen-Fan Julian Heppner, der aufgrund der Glasknochen-Krankheit im Rollstuhl saß, starb im Januar 2016 im Alter von 19 Jahren. Nun will sein Vater Thomas, der seinen Sohn immer bei seinen weiß-blauen Aktivitäten begleitete, den Rollstuhl seines Sohnes zu Gunsten der neu gegründeten Behindertensport-Abteilung des TSV München von 1860 e.V. versteigern.

Als der junge Löwen-Fan starb, trauerten die Löwen. Der damalige Kapitän Christopher Schindler drückte damals die Trauer im Namen der Mannschaft aus: „Julian war immer bei den Spielen und ganz oft mit seinem Papa am Trainingsgelände - einfach ein absoluter Löwe. Deshalb kannte ihn jeder von uns. Er war immer positiv und hat uns in jeder Situation unterstützt. Es tut uns allen sehr leid, dass er so jung gestorben ist. Wir wünschen seiner Familie ganz viel Kraft in dieser Situation.“

Jetzt, etwas mehr als ein Jahr nach seinem Tod, möchte Julians Vater in Gedenken an seinen Sohn den Rollstuhl im Internet versteigern und den Erlös der neu gegründeten Behindertensport-Abteilung des TSV 1860 zukommen lassen. Einen Post setzte Thomas Heppner in einer geschlossenen Facebook-Gruppe ab.

Gegenüber der tz erklärte sein Vater: „Es ist gefühlsmäßig nicht so einfach. Sein Grundgedanke war immer, etwas für den Behindertensport bei Sechzig zu tun. Es gibt viele Menschen mit Handicap, die das Geld gut gebrauchen können. So kam mir die Idee“, erklärte der 49-Jährige

Am liebsten wäre es Heppner, wenn der Rollstuhl von einem Fan ersteigert werden würde, der den Rollstuhl direkt an die Behindertensport-Abteilung der Löwen spendet. Die erzielte Summe möchte er auf alle Fälle der Abteilung zukommen lassen.  Ein Gebot über 500 Euro ist bereits eingegangen.

Bis 31. Mai 2017 läuft die private Auktion für den Rollstuhl, den Julian mit einem selbst gestalteten 1860-Layout und der Genehmigung des Vereins verziert hat. Gebote können via Facebook-Nachricht bei Thomas Heppner abgegeben werden.

Apr. 26 2017

  • TSV 1860